Blue Flower

Die Vorgehensweise ist analog zu den verschiedenen durchgeführten Modeperiodizitätsanalysen von Nystrom, Kroeber, Richardson, Young and Carman. Die Inhaltsanalyse des oben erwähnten Datenmaterials wird im Gegensatz zu den zitierten Analytikern nicht quantitativ, sondern wie in der Behling- und Petuskova-Studie qualitativ durchgeführt. Anwendung findet die von A. U. George formulierte "nonfrequency" Analyse. Bei diesem inhaltsanalytischen Verfahren werden aus der einfachen Anwesenheit oder Abwesenheit eines Inhaltsmerkmals oder Merkmalssyndroms Folgerungen gezogen. Die Kostümkundebücher, Musterbücher und Modelexika bilden das Basismaterial über den gesamten Analysezeitraum hinweg, insbesondere für die Historie. Modemagazine und Fachzeitschriften werden in die Analyse der letzten Jahrzehnte miteinbezogen. Berücksichtigung finden all jene Titel, die in Deutschland herausgegeben werden. Um zu eindeutigen Aussagen zu gelangen, muss das weite Feld der Mode eingegrenzt werden. Die Bekleidungsmode unterteilt man in die Damenmode und Herrenmode. Seide sind in ihren Entwicklungen eng mi tei nander verzahnt. Die gute Entwicklung der Faschingskostüme ist bei http://www.modezeitung.com/mode-trends/103-faschingskostueme zu verfolgen. Aktuelle Trends der Faschingskostüme werden immer eigenartiger. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Damenmode, weil sie im 21. Jahrhundert prägnante Entwicklungen aufweist. Da in dieser Arbeit die typische Damenmode analysiert werden soll, jene Mode, die "unübersehbar im Straßenbild auftaucht", werden sich die Ausführungen ausschließlich auf die Alltagsmode oder auch Tageskleidung beschränken. Selbst bei dieser Eingrenzung des Erkenntnisgegenstands ergibt sich noch ein breites Spektrum möglicher Modeobjekte. Eine Eingrenzung der Modeobjekte auf bestimmte Kleidungsstücke - Körperumhüllungen, "Hüllen aus textilem und textiIverwandtem Material, die den menschlichen Körper bedecken", erweist sich als unbedingt erforderlich. Erst über ein festgelegtes Begriffsinstrumentarium ist es möglich, wissenschaftlich fundiert zu arbeiten und Aussagen zu treffen.