Als einer der größten Modefilialisten aus Deutschland kann das Braunschweiger Modeunternehmen New Yorker den Umsatz weiter erhöhen. Die Modeartikel sind gegenüber den Konkurrenten sehr günstig und sprechen vor allem jungen Menschen an, die kein gefülltes Portemonnai haben und dennoch die wichtigsten Trends nicht verpassen wollen. Das Preisniveau von New Yorker ist inzwischen deutlich unterhalb von Zara oder H&M. Ein T-Shirt gibt es schon ab 10 EUR, wobei die T-Shirts nicht unbedingt schlecht verarbeitet sind. Die Verkaufsflächen werden schnell geleert, so dass laufend neue Waren präsentiert werden. Daher lohnt es sich öfters die New Yorker Shops zu besuchen, um die aktuellen Kollektionen zu bekommen. Im New Yorker Online Shop findet man einen guten Überblick der Waren. Zwar kann man dort nichts bestellen, das ist auch nicht der Sinn der Sache, denn New Yorker möchte dass Kunden ins Geschäft kommen, um auch mal direkt vergleichen zu können und die Artikel sofort anprobieren sollen. Nur so bekommt man mehr zufriedene Kunden und Reklamationen werden reduziert.
Zara Online Shop
Bei der Suche nach einem passenden Faschingskostüm habe ich glücklicherweise im Zara Online Shop ein tolles Stück gefunden. Ich wollte schon immer mal mich als Prinzessin verkleiden. Doch viele Freundinnen behaupten das wäre zu kitschig. Darum hatte ich in der Vergangenheit immer was anderes ausprobiert. Nun habe ich aber wirklich ein sehr hübsches Prinzessinkleid im Zara Online Shop gefunden. Es hat so bisschen den Stil von Prinzessin Lilifee, ist aber dennoch etwas anders, naja, halt sehr schick.Als ich es sah, spielte ich sofort mit dem Gedanken, endlich mal meinen Traum zu realisieren. Übrigens, bei Zara findet man doch ganz schön viele Faschingskostüme zu Karneval. Vom Preisleistungsverhältnis her sind sie alle top. Schon ab 19EUR bekommt man ein tolles Kostüm, ok zugegeben ist die Qualität begrenzt, doch für so einen einmaligen Anlass achte ich nicht so sehr auf die Haltbarkeit. Hauptsache, das Kleid sieht gut aus und ich kann in der Menschenmenge auffallen.
Faschingskostüme 2012
Die fünfte Jahreszeit hat begonnen! Möglichst früh soll man sich Gedanken über die richtig coolen Faschingskostüme machen. Nutz den Saisonschlussverkauf um echte Schnäppchen in allen Stilrichtungen zu bekommen. Es wäre eine langweilige Nummer wenn man was fertiges kauft. Im Karneval möchte die Aufmerksamkeit des Publikums. Mit einem langweiligen Kostüm vom Laden kann man jemand beeindrucken. Die Devise lautet selbst alles zusammenstellen. Wie wärs mal ein schickes Abendkleid mit grossmaschigen Strümpfen zu kombieren, und dazu noch eine ausgefallene Frisur aus dem 16. Jahrhundert. Naja, eine echte Frisur kann auch durch eine passende Perücke ersetzt werden. Was auch interessant sind Miniröcke im Leoparden-Look, ein immerwiederkehrendes Motiv, das auffällt. Man muss einfach die eigenen Ideen entfalten und viel ausprobieren. Wer jetzt noch nicht weiss, was man zu Karneval trägt, sollte schnellstens sich informieren. Keiner möchte doch wirklich die fünfte Jahreszeit verpassen, oder? Dann stell doch mal die schönsten Faschingskostüme 2012 auf eigene Faust zusammen.
Schneiderkunst von Juan de Alcega
Es wurde bereits erwähnt, daß die spanischen Schneider einen vorzüglichen Ruf genossen. Die Handwerkskunst stand in diesem Lande auf einem besonders hohen Niveau. Vor allem Mauren und Juden arbeiteten mit raffiniertem Geschmack und ausgeklügelter Technik. Gewiß konnte man sich in Deutschland, in den skandinavischen Ländern und in Osteuropa nur in den seltensten Fällen spanische Kleidung beschaffen; aber auf dem Wege über Frankreich, vielleicht auch durch Modeliteratur – 1589 erschien ein Buch über die Schneiderkunst von Juan de Alcega -, bezog man Anregungen und vermochte einigermaßen mit der herrschenden Mode Schritt zu halten. Im Jahre 1609 wurden die letzten Mauren von der Pyrenäenhalbinsel vertrieben; mit ihnen ging die einst blühende Textilindustrie zugrunde. Die Zerrüttung der Wirtschaft tat ein übriges, um dem Handwerk Abbruch zu tun. Zwar schenkte Spanien der Welt mit seinen Dichtern Cervantes und Calderon und mit den Malern Velazquez und Murillo unvergänglichen Reichtum, aber seine europäische Führungsrolle ging zu Ende.
Spanische Mode
Die Weltmacht Spanien setzte unter Philipp IL ihre gesamten militärischen und wirtschaftlichen Kräfte für den Kampf gegen den Protestantismus ein. Die dauernden kriegerischen Wirren brachten das Land in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Als Philipp IL im Jahre 1598 starb, hinterließ er Staatsschulden in Höhe von 100 Millionen Dukaten. Man mag an Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft und Geistesleben auf der einen Seite und der Mode auf der anderen glauben oder nicht, auffällig bleibt die Tatsache, daß mit dem Schwinden der politischen und wirtschaftlichen Stärke auch der modische Einfluß Spaniens zurückgeht.
Damenkleider
Die Kleidung der Damen und Herren südlich und nördlich der Alpen war aus schweren Stoffen gearbeitet und mit Pelzwerk, Stickerei, Perlen, Edelsteinen und Goldschmuck reich verziert. Wie kostspielig diese Mode war, geht aus vielen zeitgenössischen Berichten hervor. So sollen die Roben, die Lucrezia Borgia als Ausstattung in ihre dritte Ehe mit Herzog Alfonso von Ferrara mitnahm, zwischen 15 000 und 20 000 Euro gekostet haben.
In den bildenden Künsten setzte die Spätstufe des gotischen Stils um die Mitte des Jahrhunderts ein. Sie ist charakterisiert durch das stärkere Hervortreten nationaler Eigenheiten und durch eine zunehmende Verseibständigung der Kunstgattungen – sei es Architektur, Plastik oder Malerei. Auf die klassische Phase der gotischen Baukunst, in der u. a. die Kathedralen von Chartres, Reims und Amiens entstanden, folgte eine doktrinäre. Jetzt wurde der architektonische Aufbau vereinfacht zugunsten der üppigen Entfaltung dekorativer Formen. Die Stadt wuchs erst in dieser Zeit mit ihren Kirchen, Rathäusern und Wohnbauten zu einem Ganzen zusammen.
Italienische Mode
Die italienische Mode unterschied sich von der Mitte des Jahrhunderts an in zunehmendem Maße von der mittel- und nordeuropäischen. Das zeigte sich in der Vorliebe für gemusterte Stoffe, die man entweder glatt oder in gehefteten Röhrenfalten verarbeitete. Der Schnitt des männlichen Anzugs war breiter als der burgundische. Neben dem fußlangen Mantel bürgerte sich ein kürzerer ein, der seinem Träger eine gedrungene Gestalt gab. Der Krempenhut bekam Konkurrenz in einer kleinen Kappe, die keck auf dem langen Haar saß. An dem verschnürten Jäckchen waren die Beinlinge oder Hosen angenestelt. Die Frauen trugen wie ihre Schwestern nördlich der Alpen Ober- und Unterkleid, doch ohne Schleppe. Das Kleid war in Rock und Taille geteilt und auf der Brust, an den Schultern und Ärmeln verschnürt. Der hohe burgundische Kopfputz hatte sich nicht durchgesetzt, vielmehr ließen die jungen Frauen das Haar unbedeckt und schmückten es mit Perlenketten und goldenen Netzen.
Oberkleider und Frauenkleider
Es gab kurze Mäntel oder ärmellose Oberkleider aus schweren und manchmal gesteppten Stoffen. Die Gugel verschwand, und an ihre Stelle trat der hohe, breitkrempige Filzhut, den man mit Seidenzeug, der Sendelbinde, verzierte. Das lange Haar fiel gelockt auf die Schultern. Die Frauenkleider zeichneten sich durch lange Schleppen aus. Der Oberrock mußte seitwärts angehoben werden, um das aus kostbaren Stoffen gefertigte Unterkleid zeigen zu können. Brust-und Rückenausschnitt verliefen dreieckig. Das Leibchen, schon immer den vornehmen Damen vorbehalten, war aus Brokat oder Hermelin geschneidert. Der auffallendste Bestandteil der weiblichen Kleidung war der Kopfputz. Über seltsam geformte Drahtgestelle drapierte man Schleier, Brokat- oder Samtstoffe. Neben der Hörnerhaube wurde der tütenförmige Hennin gern getragen. Der Kopfputz sollte die Haare verbergen, deshalb rasierte die elegante Dame Stirn und Schläfen.